Auffallen und ungewöhnlich sein

Verrückte Kollaborationen können funktionieren.

In diesem Artikel geht es um die Idee, dass verschiedene Industrien trotzdem dieselbe Zielgruppe haben können.

Das Wichtigste daran ist, dass die Zielgruppen eine gewisse Überlappung haben. Dabei ist es eigentlich nicht so wichtig, dass die Unternehmen ähnliche Produkte verkaufen oder in der gleichen Industrie angesiedelt sind.

Vor allem für kleine Unternehmen ist daher die Idee nach verrückten Kollaborationen, um Reichweite auf Social Media zu generieren, keine schlechte.

Aufmerksamkeit erregt, was außergewöhnlich ist.

Dönerladen x Tuningwerkstatt

Vielleicht eine ungewöhnliche Idee, aber vielleicht funktioniert es ja dann die Zielgruppen haben hier eine klare Überschneidung. Döner ist vor allem ein Gericht, das von vielen jungen Menschen gegessen wird. Eine Tuningwerkstatt hat oft eine jüngere Kundschaft, die Spaß an Autos haben und daran, vielleicht auch ein bisschen anzugeben. Das heißt, eine Zielgruppenüberlappung ist schon einmal vorhanden.

Aber wie würde man das anstellen?

Eine Kollaboration zwischen solchen Unternehmen müsste eine Art ‘Aktion’ sein, die dann medienwirksam ausgespielt wird. Dabei kann eine erste Aktion ein Test sein. Wenn diese gut ankommt, kann man auch über eine Ausweitung nachdenken.

Wie könnte diese Kollaboration aussehen? Hier ein paar verrückte Ideen

  1. Wenn der Tuningshop eine Garage oder eine Werkstatt hat, könnte diese als gute Filmkulisse dienen, in der Kunden oder auch Mechaniker der Tuningwerkstatt mit einem Döner überrascht werden.

  2. Man könnte Fotos produzieren, in dem der Döner auf Spoilern von Autos platziert wird. Leute könnten an das Auto gelehnt, Döner essen oder der Dönerspieß könnte als Accessoires sonst wie in das Shooting mit eingebunden werden, indem das Model ihn in er Hand hält und wieder vor dem Auto posiert. Man könnte darstellen, dass er sich nicht entscheiden kann, was er lieber anschaut, das leckere Dönerfleisch oder das schöne getunte Auto.

  3. Man könnte auch einen speziellen Döner für ein spezielles Showcar entwickeln. Der Döner, der dann eher ein bisschen mehr Schärfe hat oder ein bisschen mehr den Komfort des Autos wiedergeben soll. Alles muss natürlich mit einer Note ‘Komödie’ gesehen werden.

  4. Man könnte den Dönerverkäufer für einen Tag als Mechaniker und den Mechaniker für einen Tag als Dönerverkäufer einsetzen und so lustige Situationen herbeiführen.

  5. T-Shirts und eine kleine Kollektion.

Ein Konzept von solchen Kollaborationen muss natürlich in das Unternehmensbild bzw. in die Marke passen. Bei solchen ungewöhnlichen Kollaborationen geht es auch immer um den ‘Spaß’ Faktor und dieser muss mit der Kundengruppe übereinstimmen.

Auffallen und einen Mehrwert bieten

Um auf Social Media Reichweite zu erzielen, muss man auffallen und Beiträge produzieren, die Leute untereinander teilen, weil sie auf die eine oder andere Weise mit den Leuten in Resonanz treten. Die Plattformen sind mittlerweile so voll, dass der Wettbewerb gut produzierte Videos mit einem interessanten Konzept erwartet. Es gibt selbstverständlich immer Ausnahmen von der Regel. Einen Unterschied macht es beispielweise, ob es sich um ein Unternehmens- oder ein Personenaccount handelt, da Menschen hier anders in Resonanz gehen. Social Media Nutzern folgen gerne Personen, mit denen sie sich identifizieren können oder die sich lustig oder informativ finden. Unternehmensaccounts müssen sich hier ausdenken, wie sie auf andere Art und Weise Reichweite und Fans generieren können. Ein Weg, den viele einschlagen, ist es, als Person für das Unternehmen Werbung zu machen. Darum setzen so viele Marken auf Influencer.

Es muss zur Marke passen

Letzten Endes ist es ein konstanter Test, was gerade funktioniert. Wichtig ist, dass man als Unternehmen seine eigene Schiene fährt und seinen USP auf Social Media entwickelt und nicht Trends hinterherläuft. Trends sind für Influencer, nicht für Unternehmen. Seltene Ausnahmen gibt es hier aber auch wieder.

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